Sa. 24.02.2018 findet unsere diesjährige Nachtübung statt
   

Training/Veranstaltungen  

Fr. 23. Feb 2018
18:00 Uhr -
Unterordnung / Schutzdienst
Sa. 24. Feb 2018
15:00 Uhr - 15:30 Uhr
Gruppentraining
Sa. 24. Feb 2018
15:30 Uhr -
Training für Prüfungs-Hunde
So. 25. Feb 2018
10:00 Uhr -
Fährtentraining
Mo. 26. Feb 2018
18:00 Uhr -
Unterordnung / Schutzdienst
   

Unterordnung und Gehorsam als Sport - Obedience

→ nicht mehr im Programm

 

Obedience (deutsch: Gehorsam) ist eine Hundesportart, bei der es besonders auf harmonische, schnelle und exakte Ausführung der Übungen ankommt. Obedience wird auch als „Hohe Schule“ der Unterordnung bezeichnet. Ein eingespieltes, gutes Mensch-Hund-Team ist eine Grundvoraussetzung. Bei Obedience-Prüfungen geht es nicht allein um den Gehorsam des Hundes. Es spielt auch seine Sozialverträglichkeit mit anderen Menschen und Hunden eine große Rolle. Wie Agility hat diese Hundesportart ihren Ursprung in England. (Quelle: Wikipedia - Obedience)

In vielen Übungen ähnelt Obedience dem Gehorsamsteil der Rettungshunde- und Schutzhundprüfungen (in Großbritannien ist Obedience ein Ersatz für den Schutzhundesport). Zum Beispiel ähneln sich das Bei-Fuß-Gehen mit und ohne Leine, das Sitz, das Platz sowie das Steh aus der Bewegung, die Bleib-Übungen mit und ohne Sichtkontakt, das Abrufen, das Vorausschicken, das Apportieren und die Geruchsidentifikation aus mehreren Hölzern. Die Distanzkontrolle ist ebenfalls ein Bestandteil der Prüfung, bei der der Hund in einem großen Abstand zu seinem Besitzer eine Reihe von Positionswechseln (Sitz, Platz, Steh) ausführen soll, ohne sich dabei von der Stelle zu bewegen. Im Gegensatz zum Schutzhundesport ist die Ausführung der Kommandos präziser und eleganter. Auf dem Prüfungsgelände geht es sehr viel leiser zu, es wird „weicher“ geführt und das Niveau ist, aus Sicht der Unterordnung, um einiges höher.

Bei Obedience muss das Mensch-Hund-Team die Übungen nicht einfach nur ausführen können, sondern es muss auch noch gut aussehen. Diese Harmonie erreicht man nur, wenn der Hund seinem Menschen vertraut und Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat.

Obedience ist vom Grundsatz her für jeden Hund geeignet, unabhängig von Alter und Größe. Zu den meist bekannten Gehorsamsübungen aus der Begleithundeprüfung, wie zum Beispiel Fuß laufen, Sitz aus der Bewegung und Platz mit Abrufen, kommen beim Obedience noch einige weitere Übungen hinzu, wie beispielsweise

  • Apportieren (auch von Metallgegenständen)
  • Eigenidentifikation (Geruchsunterscheidung an Gegenständen)
  • Positionswechsel auf Distanz (Wechsel zwischen Sitz, Platz, Steh)
  • Vorausschicken in eine Box (Quadrat aus 4 Pylonen)
  • Wesensfestigkeit, vor allem gegenüber anderen Hunden
  • Ablage (alle Hunde werden gleichzeitig abgelegt)

Obedience: Wer diesen Sport zum ersten Mal sieht, ist meistens sprachlos. Es wirkt, wie ein geheimnisvolles Ritual. Die Hunde tun Dinge, von denen man nicht zu denken wagt, dass auch das eigene, gerade selig auf dem Sofa schnarchende Exemplar zu so etwas in der Lage ist. (aus: Heike Westermann, Hundebuch-Newsletter "cairn-energe").

Obedience bedeutet nicht nur Gehorsam, sondern auch Harmonie, Bindung und freudige Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch. Abgestimmt auf die Fähigkeiten und Möglichkeiten des jeweiligen Mensch-Hund-Teams arbeiten wir uns hinein in dieses geheimnisvolle Ritual. In kleinen Schritten und mit viel Geduld! Mit einer fröhlichen, stressfreien und entspannten Arbeitsweise.

Obedience ist für jeden Hund in jedem Alter geeignet. Also runter vom Sofa und rein ins Training

 

   

Bericht vom Helferlehrgang in Frankfurt vom 3.02. & 4.02.2018 mit Bilder findet Ihr hier

   

Ergebnisse 2018  

Hier werden zur Schnellübersicht wieder alle Ergebnisse für 2018 stehen, die unsere Gruppe bzw. deren Mitglieder über das Jahr erreicht haben.

 

   
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